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Kurznamen bei ssh einrichten

Beim Aufbau einer ssh-Verbindung muss man normalerweise  den gesamten Benutzernamen und Hostnamen angeben, z.B.

ssh myUsername@myServer.myDomain.xyz

Dies kann man abkürzen, indem man die Datei ~/.ssh/config anlegt, falls diese noch nicht vorhanden ist und dort folgende drei Zeilen einfügt:

Host ab
        User myUsername
        HostName myServer.myDomain.xyz

Statt ab kann man natürlich ein beliebiges anderes Kürzel verwenden. Die Verbindung kann jetzt mit

ssh ab

aufgebaut werden.

ssh mit privatem und öffentlichem Schlüssel verwenden

Damit man beim Zugriff über ssh nicht immer das Passwort angeben muss, kann man öffentliche und private Schlüssel verwenden. Um ein solches Schlüsselpaar zu generieren, verwendet man

ssh-keygen

Hierbei sind auf einem modernen Unix-System keinerlei Argumente erforderlich. Die Voreinstellung erzeugt eine RSA-Schlüssel mit 2048 Bits für ssh mit Protokoll 2. ssh-keygen erzeugt zwei Dateien, die folgende voreingestellte Namen haben: id_rsa und id_rsa.pub. id_rsa enthält den privaten Schlüssel und id_rsa.pub den öffentlichen Schlüssel.

ssh-keygen fragt nach dem Dateinamen und schlägt id_rsa vor. Den ebenfalls abgefragten Passphrase sollte man auf jeden Fall angeben.

Die Datei mit dem privaten Schlüssel muss man im Verzeichnis ~/.ssh ablegen. Die Datei mit dem öffentlichen Schlüssel transferiert man z.B. per Email zu dem Benutzer eines Rechners, auf den der Zugriff via ssh erfolgen soll. Dieser Benutzer muss diese Datei an seine Datei ~/.ssh/authorized_keys anhängen.

Dabei sollten folgende Berechtigungen vergeben werden:

cd ~
chmod 700 .ssh
chmod 600 .ssh/authorized_keys
chmod 755 .

Verwendung von git

Zu Beginn sollte der Benutzer konfiguriert werden:

git config --global user.name "Your Name"
git config --global user.email you@example.com

Ein vorhandenes Projektverzeichnis (project) wird wie folgt unter git-Verwaltung gestellt:

cd project
git init

Dadurch wird ein Verzeichnis .git erstellt, das git zur Verwaltung verwendet. Verwendung von git weiterlesen

Autoresponder für Emails

Wenn man unter Unix automatisch auf Emails antworten möchte, kann man das Programm vacation verwenden. Dieses richtet eine .forward-Datei ein, die zum Beispiel folgenden Inhalt haben kann:

xxx-vacation@xyz.eu, "|/usr/bin/vacation -t1d yyy"

yyy ist hierbei der Benutzer, für den die automatische Antwort eingerichtet wird. xxx-vacation@xyz.eu ist die Emailadresse, an die die Emails während der Abwesenheit weitergeleitet werden. Die Option -t1d bedeutet, dass pro Absender einer Email pro Tag (1d) maximal eine automatische Antwort gesendet wird. Hier können natürlich andere Zeitangaben verwendet werden, z.B. 2h. Dies bedeutet, dass nur dann eine automatische Antwort verschickt wird, wenn seit der letzten Email eines Absenders mindestens zwei Stunden vergangen sind. Mit dieser Option kann man also steuern, wie oft automatische Antworten verschickt werden.

Netzlaufwerk auf Synology Diskstation

Nachdem ich auf meiner Synology Diskstation das Passwort meines Benutzers geändert hatte, wurde ich bei jedem Starten von Windows 8 dazu aufgefordert, den Benutzer und das Passwort für das mit der Diskstation verbundene Netzlaufwerk neu einzugeben. Abhilfe brachte folgendes Vorgehen:

  1. Alle Netzlaufwerke, die mit der Diskstation verbunden waren, trennen.
  2. Systemsteuerung aufrufen, nach Netzwerkkennwörter verwalten suchen (führt zu Systemsteuerung\Benutzerkonten und Family Safety\Anmeldeinformationsverwaltung und dort alle Einträge, die sich auf die Diskstation beziehen, löschen.
  3. Rechner neu starten
  4. In der Anmeldeinformationsverwaltung bei Windows-Anmeldeinformationen einen Eintrag hinzufügen, der die Anmeldedaten für die Diskstation enthält.
  5. Netzlaufwerk verbinden

Git einrichten

Auf einer Synology-Diskstation kann ein Git-Server wie hier beschrieben eingerichtet werden. Das Verzeichnis für die Repositories sei z.B. /volume1/data/gitrepo. In diesem Verzeichnis kann ein neues Projekt angelegt werden:

cd /volume1/data/gitrepo
mkdir newproject
chmod o+w newproject
cd newproject
git init --bare --shared

Unter Windows kann Git wie erläutert installiert werden.

Möchte man nun das auf der Diskstation angelegte Projekt klonen, so muss natürlich die Diskstation über einen Namen (oder eine IP-Adresse) bekannt sein. Dies wird von Synology unterstützt. So könnte z.B. der Name xxx.diskstation.me verwendet werden. Außerdem muss auf der Diskstation ein Benutzer vorhanden sein, z.B. myuser. Dieser Benutzer muss auf dem Repository Schreibrechte besitzen. Man kann z.B. eine Gruppe git anlegen, der alle Benutzer angehören, die mit git arbeiten.

Das Klonen des Projektes unter Windows erfolgt dann mit:

git clone myuser@xxx.diskstation.me:/volume1/data/gitrepo/newproject

Damit man nicht ständig diese lange URL eintippen muss, kann man einen Kurznamen für dieses Repository definieren:

git remote add np https://xxx.diskstation.me:/volume1/data/gitrepo/newproject
git remote -v

Damit ist np eine Abkürzung für die lange URL.

git config --global user.email "x@y.z"
git config --global user.name "meinName"
git config --global push.default simple

Outlook 2013 und IMAP

In Outlook 2013 kann man die Ordner für gesendete Objekte, Papierkorb etc. nicht mehr frei zuordnen. Damit man diese dennoch benutzen kann, ohne dass sie von Outlook lokal neu erstellt werden, geht man wie folgt vor:

  1. Auf dem IMAP-Server Standardordner umbennennen: Drafts, Sent, Spam, Trash
  2. IMAP-Konto in Outlook anlegen
  3. IMAP-Ordner in Outlook abonnieren
  4. Konto in Outlook löschen
  5. Konto in Outlook neu anlegen